Continuum Concept

by ue on September 1, 2010

Glücklich mit Kindern leben. Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

Wenn ein neuer Mensch geboren wird, dann hat er immer dieselben Bedürfnisse und Erwartungen, z.B. satt zu sein, schlafen zu können, zu saugen, Körperkontakt zu haben usw.

Wenn man diese Bedürfnisse respektiert, achtsam auf die Signale des Kindes reagiert und darauf vertraut, dass das Kind nur das will, was es aus seiner Natur heraus braucht, dann fühlt sich das Kind geborgen, angenommen, gut, sicher und richtig.

Im Laufe der Zeit wandeln sich die Bedürfnisse und Erwartungen, aber das Prinzip ist immer das Gleiche: solange sich ein Mensch „richtig“ fühlt, ist er in seinem Innersten zutiefst glücklich. Jean Liedloff nennt diesen Zustand in ihrem Buch „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“ im Kontinuum sein.

In unserem Innersten spüren wir, was „richtig“ ist: wenn ein Baby schreit, möchten wir sofort darauf reagieren. Wir schaffen es kaum, unsere Augen von einem Neugeborenen abzuwenden, es hinzulegen. Es fühlt sich richtig an, ein Baby auf dem Arm zu halten und es immer bei sich zu haben. Unser Instinkt sagt uns das.

Aber den meisten von uns fällt es schwer, unsere ursprünglichen Instinkte wahrzunehmen, weil unsere Eltern nicht ihren Instinkten folgten, sondern wohlgemeinten Ratschlägen vertrauten:  Wir wurden nach der Geburt von unseren Müttern getrennt, nur kurz oder gar nicht gestillt und haben die meiste Zeit alleine im Kinderwagen oder im Bettchen verbracht.

Netzwerk

Auch mit den besten Vorsätzen und den größten Bemühungen stoßen wir im Alltag auf Konfliktsituationen. Im Liedloff Continuum Netzwerk (LCN) haben sich deshalb Menschen aus aller Welt lose zusammen gefunden, um die Möglichkeit zu haben, sich mit Gleichgesinnten im Internet und im realen Leben zu treffen. Der Austausch mit anderen macht uns Mut, sich mit unseren Problemen auseinander zu setzen und Lösungen zu suchen. Ähnliche Erfahrungen erleichtern es, uns gegenseitig zu unterstützen und praktische Tipps helfen, im Alltag ein gelösteres Miteinander zu erleben.

Wir möchten Ihnen das CC näher bringen. Wir unterhalten uns über Themen wie Tragen, Stillen, Familienbett sowie liebe- und respektvollen Umgang mit dem Kind.

Rückfragen bitte an:

Elayne[at]Continuum-Concept.net
stine[at]continuum-concept.de
Gudrun[at]Continuum-Concept.net

Erziehung ist Beispiel und Liebe, sonst nichts.
Fröbel

Bücher

Jean Liedloff
„Auf der Suche nach dem verlorenen Glück“

Evelin Kirkilionis:
„Ein Baby will getragen sein“

William Sears:
„Schlafen und Wachen“

Norma Jane Bumgarner
„Wir stillen noch“

Jesper Juul
„Das kompetente Kind“

Internet

www.continuum-concept.net
www.de.groups.yahoo.com/group/ConCeptJL
www.continuum-concept.org
www.continuum-concept.de
www.attachment-parenting.de

Glückliche, fröhliche und zufriedene Menschen ohne innere Aggressionen lernte Jean Liedloff auf einer Expedition im Norden Südamerikas bei dem Stamm der Yequana kennen. Um die Wurzeln dieses offenkundig harmonischen und glücklichen Zusammenlebens herauszufinden, lebte sie mehrere Jahre bei diesen Menschen. Die Ergebnisse ihrer Beobachtungen veröffentlichte sie 1975 in dem Buch „Auf der Suche nach dem verlorenden Glück (The Continuum Concept)“

Ein menschliches und lebendiges Buch über das Leben, wie es lebenswert sein könnte.
Frankfurter Rundschau

Mein Weg

Das Continuum Concept (CC) bedeutet für mich …

.. große und kleine Menschen in ihrer ganzen Persönlichkeit und ihren Bedürfnissen anzunehmen, nicht zu bewerten, nicht zu verurteilen, einfach sein und werden zu lassen!
Sybille

… der respektvolle Umgang mit mir und meinen Mitmenschen. Das Alter spielt dabei keine Rolle.
Gabs

Ich reiche meinem Kind die Hand und zeige ihm die Welt. Autoritäre Eltern nehmen ihre Kinder an die Hand und zerren sie in eine Richtung. Antiautoritäre Eltern lassen ihre Kinder planlos umherirren. Wir gehen Hand in Hand und helfen ihnen, ihren Weg zu finden.
Marlene

.. der richtige Weg. Wer einmal erlebt hat, wie selbstbewusst, glücklich und stark Kinder sein könn(t)en, wird nie wieder einen anderen Weg gehen.
Thomas

… hat mir geholfen, meine eigene oft schwierige Kindheit für mich zu klären. Es hat mir geholfen zu sehen, wie leicht und nachhaltig man Kinder verletzen kann. Und es hat mir gezeigt, dass ich den Kreislauf durchbrechen kann und meinem Kind eine glückliche und sichere Kindheit schenken kann.
Stine

… kein antiautoritäres Tollhaus, sondern ein Weg, dem Kind zu helfen, sich in unserer Gesellschaft mit all ihren Regeln zurechtzufinden.
Katharina

… all das, was sich für mein Kind und mich gut anfühlt.
Verena

… die Umsetzung des Montessori-Grundsatzes: „Hilf mir, es selbst zu tun!“ Das Kind als eigenständige Persönlichkeit wahrzunehmen, es mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln, es bedeutet, das Kind in seinem Handeln situationsorientiert zu unterstützen und seine Autonomie zu fördern.
Elayne

… meine eigene oft schwierige Kindheit für mich zu klären. Es hat mir geholfen zu sehen, wie leicht und nachhaltig man Kinder verletzen kann. Und es hat mir gezeigt, dass ich den Kreislauf durchbrechen kann und meinem Kind eine glückliche und sichere Kindheit schenken kann.
Angelika

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